Kriterien für die Antragstellung

 

Um einen Antrag bei TANZPAKT Stadt-Land-Bund stellen zu können, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Antragsteller/die Antragstellerin muss seinen Wohn- und/oder Produktionssitz in Deutschland haben.
  • In der Regel soll die Laufzeit des beantragten Projekts mindestens 36 Monate und die beantragte Fördersumme mindestens 90.000 Euro betragen, dabei jedoch eine Höchstsumme von 600.000 Euro nicht übersteigen.
  • Die Kofinanzierung durch Kommunen bzw. Länder und ggf. weiterer Förderer muss grundsätzlich in mindestens gleicher Höhe wie die beantragte Fördersumme bei Antragstellung bestätigt sein.
  • Das Projekt muss im Schwerpunkt in Deutschland realisiert werden.
  • Es muss eine professionelle Infrastruktur zur Umsetzung des Förderprojekts bestehen.
  • Die Absichtserklärungen aller beteiligten Partnerinstitutionen müssen vorliegen.


In die Bewertung des beantragten Vorhabens fließen u.a. ein:

  • die Relevanz des Projekts für die Ziele des Förderprogramms
  • die Qualität und Realisierbarkeit des eingereichten Projekts
  • die Einhaltung des Prinzips der Zusätzlichkeit (Projektinhalt und Finanzierung)
  • der Modellcharakter des beantragten Vorhabens 
  • die künstlerische Qualität und Exzellenz der bisherigen Arbeit des Antragstellers/der Antragstellerin und ggf. seiner Partner
  • die Qualität der Vernetzung des Antragstellers/der Antragstellerin 
  • die Entwicklung von wirksamen Maßnahmen zur Generierung neuer Zielgruppen
  • die Durchführung effektiver Vermittlungsformate
  • die überregionale Sichtbarkeit der Projektergebnisse 


Eine Förderung durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist ausgeschlossen, wenn 

  • das Projekt bereits begonnen hat oder vorher Ausgaben dafür getätigt oder Verträge geschlossen wurden 
  • die Antragsfrist versäumt wurde
  • das Projekt aus anderen Mitteln der/des Beauftragten für Kultur und Medien finanziert wird.

Die Antragsteller*innen sind verpflichtet, angemessene Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, Tariflöhne und angemessene Honorare zu zahlen (Stichwort: Honoraruntergrenzen bzw. Honorarspannen: www.laft-berlin.de/honoraruntergrenze).