Informationen und Termine zu den Projekten der zweiten Förderrunde:

  • Villa Wigman + Hellerau - Tanzpakt Dresden

    Villa Wigman + Hellerau - Tanzpakt Dresden

    Antragsteller: Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden
    Kofinanziert von: Land Sachsen, Stadt Dresden, TreuBau Stiftung


    „Tanzpakt Dresden“ wird den Tanz in der Stadt mit zwei Maßnahmen nachhaltig
    stärken: Zum einen wird die Villa Wigman durch konkrete bauliche Investitionen
    zu einem eigenverantwortlich betriebenen Proben- und Produktionsraum für die
    freie Szene der Stadt entwickelt. Zum anderen wird HELLERAU – Europäisches
    Zentrum der Künste ein umfassend angelegtes Residenzprogramm realisieren, in
    dessen Rahmen auch qualitativ hochwertige Inszenierungen und insbesondere
    größere Formate produziert und präsentiert werden.

  • Offensive Tanz für junges Publikum

    Offensive Tanz für junges Publikum

    Antragsteller: Offensive Tanz für junges Publikum, Berlin
    Kofinanziert von: Land Berlin


    Theater Strahl, PURPLE – Tanzfestival für junges Publikum, TANZKOMPLIZEN und
    Theater o.N. schließen sich zusammen, um Tanz für junges Publikum in Berlin als
    herausragende Kunstform zu etablieren. Neben der Produktion von Stücken für
    Kinder und Jugendliche sollen innovative Vermittlungsformate und eine
    gemeinsame Marketingstrategie neue Zielgruppen erschließen. International
    besetzte Symposien werden das Projekt reflektieren, eine begleitende Evaluation
    wird die Ergebnisse abbilden, analysieren und Handlungsempfehlungen für die
    Zukunft erarbeiten.

  • Cologne Dance-Circus Festival

    Cologne Dance-Circus Festival

    Antragsteller: Overhead Project, Köln
    Kofinanziert von: Land Nordrhein-Westfalen, Stadt Köln


    Die in Köln basierte Kompanie Overhead Project entwickelt modellhafte Formate
    für die Präsentation und interdisziplinäre Produktion der Crossover-Sparte Tanz
    und Zirkus. Das jährlich stattfindende „Cologne Dance-Circus Festival“ bietet ein
    Programm aus Aufführungen, Workshops und Symposien. Darüber hinaus
    realisiert das Projekt ein spartenspezifisches bundesweit ausgeschriebenes
    Residenzprogramm und widmet sich mit dem Mentoring-Format „Junge Wilde“
    der Nachwuchsförderung.

  • Der Freiraum

    Der Freiraum

    Antragsteller: Ben J. Riepe Kompanie, Düsseldorf
    Kofinanziert von: Land Nordrhein-Westfalen, Stadt Düsseldorf, Kunststiftung
    NRW


    „Der Freiraum“ versteht sich als Entwicklungs- und Kooperationsprojekt zur
    Schaffung eines „Artist Run Spaces“. Die Kompanie Ben J. Riepe wird in neu
    angemieteten Räumen einen Recherche-, Residenz-, Produktions- und CoGefördert
    von
    Working Space einrichten, der Künstler*innen aus Düsseldorf und Umgebung
    kostenfrei zur Verfügung steht. Ziel ist es, einen geschützten Raum für Kunst
    unabhängig von konkreter Produktion zu gestalten, der mit einer flachen
    Hierarchiestruktur betrieben wird und freie Begegnungen, Austausch und
    Synergien auf eine nachhaltige Weise ermöglicht.

  • Nomadische Akademie

    Nomadische Akademie

    Antragsteller: Anna Konjetzky, München
    Kofinanziert von: Stadt München


    Das Recherche-, Forschungs- und Netzwerkprojekt der Münchner Choreografin
    Anna Konjetzky will die bayerische Tanzszene international verknüpfen. Im
    Förderzeitraum werden drei Akademien realisiert, bei denen ausgewählte
    Münchner Choreograf*innen und Tänzer*innen mit Künstler*innen in Polen,
    Australien und Palästina zusammenarbeiten. Darüber hinaus findet jährlich eine
    semiöffentliche Plattform für Knowledge-Sharing in München und anderen
    bayerischen Städten statt.

  • TanzRAUM Nord - Global Moves

    TanzRAUM Nord - Global Moves

    Antragsteller: Felix Landerer und Helge Letonja, Bremen/Hannover
    Kofinanziert von: Land Niedersachsen, Land Bremen, Stadt Hannover, Stiftung
    Niedersachsen, Theater Bremen, Karin und Uwe Hollweg-Stiftung


    Das bundesländerübergreifende Tanzentwicklungskonzept setzt sich die
    Stärkung des Tanzes als Ensemblekunst und der lokalen Tanzszenen in Bremen
    und Hannover zum Ziel. Im Produktionsverbund entsteht ein eigenständiges
    freies Ensemble im Nordwesten mit 10 Tänzer*innen. Die erarbeiteten
    Produktionen werden in Bremen, Hannover und weiteren Städten der Region
    gezeigt. Für die Tanzschaffenden der lokalen Szenen entstehen durch
    Produktionen und Kooperationen mit dem Ensemble neue Arbeitsfelder. Die neu
    eingerichteten Produktionsbüros in beiden Städten bieten den Künstler*innen vor
    Ort zudem individuelle Beratungen an.

  • TANZPAKT Stuttgart

    TANZPAKT Stuttgart

    Antragsteller: Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, Abteilung Kulturförderung
    Kofinanziert von: Stadt Stuttgart


    Theater Rampe, Akademie Schloss Solitude, Musik der Jahrhunderte,
    Produktionszentrum Tanz+Performance sowie Gemeinnützige Unternehmergesellschaft
    der Freien Tanz- und Theaterszene haben sich mit dem Kulturamt
    Stuttgart zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um die Weiterentwicklung
    des interdisziplinären Tanzschaffens in ihrer Stadt voranzutreiben: Ab 2020 wird
    ein biennales und gemeinsam kuratiertes „Sommerfestival Interdisziplinär“ mit
    Symposium, Workshops und partizipativen Formaten stattfinden. Darüber hinaus
    wird die Kommune die Freie Tanz- und Performanceszene finanziell, personell
    und infrastrukturell stärken.